(Horror)-Trip nach L.A.
der road-trip nach Los Angeles übers wochenende verläuft leider gar nicht nach plan.
das wochenende beginnt vielversprechend. da am dienstag Independence Day ist, haben wir von samstag bis dienstag frei. Baptiste, Andy und ich haben einen road-trip nach L.A. geplant, später aber wieder abgesagt, da Baptiste's bruder Arnaud diese woche zu besuch ist. wie der zufall es will, hat Arnaud aber irrtülicherweise einen flug nach L.A. anstatt S.F. gebucht; der trip findet also doch statt.
am freitag nachmittag kurz nach dem mittagessen starten wir vom Googleplex. wir fahren zunächst nach Santa Cruz und von dort entlang der Küste entlang bis nach Santa Barbara. der Hwy 1 ist eine der schönsten strassen der welt, und in einem convertible erst recht ein eindrückliches erlebnis!
spätabends kommen wir in Santa Barbara an. dem verhungern nahe werfen wir erstmal in einem gemütlichen gartenrestaurant einen berg mexikanischer köstlichkeiten ein. dabei entdecken wir auch die vermeintliche bar auf der anderen strassenseite. nach dem essen steuern wir auch direkt dahin.
wie sich dann aber herausstellt, haben wir gerade eine private party gate-crashed. troztdem werden wir wie alte freunde willkommen geheissen und verbringen dort einen lustigen abend.
am nächsten morgen schauen wir uns das fussballspiel zwischen frankreich und irgendeiner zweitklassigen provinzmannschaft an. nachdem die zweitklassige provinzmannschaft verloren hat, streunen wir noch ein bisschen dem strand entlang. am frühen nachmittag steigen wir wieder ins auto und setzen unsere fahrt fort.
aber leider nicht für lange. als wir losfahren, leuchtet die temperatur-warnlampe auf - bei sengender sonne und schrittgeschwindigkeit in einer stadt nichts ungewöhliches. nach ein paar highway-meilen erlischt die warnlampe dann auch wieder. im nachhinein weiss ich, dass man den instrumenten in einem amerikanischen auto nicht unbedingt vertrauen sollte.
nach etwa 45 minuten fahrt beginnt der motor zu klopfen und stellt kurz darauf ganz ab. unsere fahrt endet auf dem pannenstreifen des 101 in Ventura, eine autostunde von L.A. entfernt. drei tage nachdem ich eine AAA-mitglied geworden bin, benötige ich schon deren pannenservice. und weil ja Independence-Day-wochenende ist, hat latürnich nirgendwo eine garage geöffnet. der nachmittag vergeht mit warten auf den abschleppwagen und abtransport meines nicht mehr fahrbaren untersatzes.
in Ventura kann man übers wochenende zwar keine autos reparieren, aber man kann welche kaufen. deshalb ist auch die verkaufsabteilung der VW-garage direkt neben dem pannenstreifen geöffnet. viel ist aber da nicht los. Dave, einer der verkäfer, der uns schon beim organisieren des pannendienstes geholfen hat, ist ziemlich gelangweilt und bietet uns an, uns nach L.A. zu chauffieren. wir nehmen dankbar an und revanchieren uns mit der einladung zum nachtessen.
am nächsten tag holen wir erstmal Arnaud vom flughafen ab. eigentlich hätte er schon samstags ankommen sollen, aber wie es halt an diesem wochenende so ist, ging auch das schief, und sein flug hat verspätung. am flughafen organisieren wir auch einen mietwagen. sich in L.A. als fussgänger fortzubewegen ist schlicht unmöglich, es sei denn, man wird von einem auto überfahren und jemand ruft den krankenwagen.
den nachmittag verbringen wir im Universal Studios theme park, und da wochenende ist, die meiste zeit davon beim schlangestehen. am nächsten morgen fahren wir zum Getty Center, das ein must-see bei einem besuch in L.A. ist. ausser es ist montag... closed on monday. also wieder zurück, wir beschliessen, zum Hollywood-sign heraufzuklettern. viel kann man da zwar nicht machen, aber wenigstens gibts ein paar schöne fotos, und das sign ist auch montags dort. gegen abend machen wir uns dann wieder auf den weg zum flughafen, und der rest des tages geht drauf für das organisieren eines rückfluges. wir sind alle froh, als das flugzeug dann endlich abhebt, und schwören uns, diese elende stadt in zukunft zu meiden.
ach ja... das auto. es steht immer noch in Ventura. wie sich herausstellt, begann der kühler zu lecken und verlor sämtliches kühlwasser. alleine die reparatur des kühlkreislaufs würde rund 2500$ kosten, aber durch das lange fahren ohne kühlung ist wahrscheinlich auch der motor in mitleidenschaft gezogen worden. mein auto ist also nach einer woche ein totalschaden. natürlich musste ich den ganzen montag herumtelefonieren, um das zu erfahren - es dauerte nur schon 2 stunden, bis der mechaniker die autoschlüssel gefunden hatte. wozu er die braucht, weiss ich nicht - das auto ist nicht abgeschlossen, und starten lässt es sich auch nicht.
donate to the Car Breakdown Victims Relief Fund:)
pics


1 Comments:
It recalls me a similar (bad) story - my own experience :)
http://photos1.blogger.com/blogger/6169/2037/1600/DSC01667.jpg
Post a Comment
<< Home