Saturday, September 09, 2006


Berkeley vs. Minnesota

football und baseball: die zwei amerikanischen nationalheiligtümer in sachen sport. für einen kulturell aufgeschlossenen menschen gehört ein besuch eines spiels also zum pflichtprogramm.
und so lasse ich mich von einigen Mitgooglern dazu überreden, mir ein solches anzutun. zusammenfassung: dem gras beim wachsen zusehen ist spannender. die meiste zeit über passiert - nichts. denn die spielzeit von 4 * 15 minuten wird alle paar sekunden gestoppt, damit die teams sich neu aufstellen können, und 4 quarters addieren sich so zu fast 4 stunden spielzeit. wenn dann auch noch das wetter immer kälter wird und sich langsam frostiger nebel im stadium breitmacht, wird so ein spiel wirklich zur geduldsprobe. warum nur tun sich die amerikaner das an? wahrscheinlich nur weil baseball noch langweiliger ist, wie alle, die je ein spiel gesehen haben, mir unisono versichern.
in den unzähligen, sekundenlangen unterbrüchen der spielpause versuchen 2*11 spieler, einen unförmiges plastikei nach reichlich obskuren spielregeln hinter das gegnerische spielfeldende zu bringen, und am schluss gewinnt Berkeley. was für ein sport.
pics

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